Vereinigte Staaten von Amerika \(1783 bis 1815\): Die Geburt einer Nation

Vereinigte Staaten von Amerika \(1783 bis 1815\): Die Geburt einer Nation
Vereinigte Staaten von Amerika (1783 bis 1815): Die Geburt einer Nation
 
Die »kritische Periode« 1783 bis 1787
 
Die Freude der Amerikaner über den Sieg im Unabhängigkeitskrieg wich rasch einer nüchternen Betrachtungsweise. Der äußeren Herausforderung folgte eine innenpolitische Bewährungsprobe, die niemand klarer voraussah als George Washington. Bevor er im Dezember 1783 den Oberbefehl über die Kontinentalarmee niederlegte, ermahnte er seine Landsleute in einem Rundschreiben an die Staatenregierungen, ihre gegenseitigen Vorurteile zu überwinden und die Union zu einem unauflöslichen Gemeinwesen mit starker nationaler Führung auszubauen.
 
Die Revolution hatte zwar keine feudale Gesellschaftsordnung umgestürzt, aber doch die Autorität der kolonialen Elite erschüttert. Während des Krieges war die bisherige Führungsschicht durch Flucht und Vertreibung dezimiert worden. Besitz und Bildung galten nicht mehr als unerlässliche Voraussetzung für ein politisches Amt, sondern die Fähigkeit zur Mitsprache wurde auch Handwerkern und Farmern, gelegentlich selbst Arbeitern zugebilligt. Die Staatenpolitik war gekennzeichnet vom Gegensatz zwischen Angehörigen der »alten Familien« und populären Aufsteigern, die sich zu Sprechern des »einfachen Mannes« machten. Wirtschaftliche und politische Interessenkonflikte wurden nun in scharfer Form öffentlich ausgetragen. Die egalitäre Tendenz griff auf alle Lebensbereiche über und brachte das immer noch vorherrschende patriarchalisch-hierarchische Weltbild ins Wanken. Was den einen als demokratische Verheißung erschien, interpretierten die anderen als Auflösung der gesellschaftlichen Bande.
 
Die radikalen Ideen der Revolution wurden den Anforderungen der Unabhängigkeit aber nur unvollkommen gerecht. Der starre Antizentralismus und das extreme Machtmisstrauen der republikanischen Ideologie erschwerten die notwendige Anpassung an die neuen Bedingungen. Von zwei Seiten geriet das »amerikanische Experiment« unter Druck: Der Konföderationskongress erwies sich als unfähig, das Gemeinwohl der Union zu sichern; und den Staaten gelang es nicht, aus eigener Kraft die ökonomische Nachkriegsdepression zu überwinden.
 
Die Schwächen der Konföderation
 
Der Kongress hatte 1783 aus Furcht vor Soldaten, die ihren Sold einforderten, Philadelphia verlassen und tagte danach an wechselnden Orten. Obwohl er immer mehr in den Hintergrund trat, war seine Bilanz nicht völlig negativ. Die größte Leistung vollbrachte er 1787 mit der Verabschiedung der Northwest Ordinance, die Thomas Jefferson konzipiert hatte. Sie legte Richtlinien für die weitere territoriale Ausdehnung der Vereinigten Staaten fest und stellte sicher, dass der Westen nicht permanent als Kolonialgebiet verwaltet, sondern nach und nach gleichberechtigt in die Union integriert werden würde. Überdies schloss sie jegliche Form von Sklaverei im Nordwestterritorium aus.
 
Eklatant war dagegen die Schwäche des Kongresses im Wirtschafts- und Finanzbereich. Während die Einfuhren von Fertigwaren aus Großbritannien nach dem Friedensschluss rasch anstiegen, behinderte die Londoner Regierung den amerikanischen Export in die Karibik und nach Europa. Die Folgen waren hohe Handelsdefizite, ein Abfluss des Hartgeldes und eine steigende Verschuldung amerikanischer Pflanzer und Farmer. 1784 ging der Importboom in eine Deflationskrise mit sinkenden Preisen, Geldverknappung und Arbeitslosigkeit über. Der Kongress durfte keine Vergeltungsmaßnahmen gegen die britischen Handelsrestriktionen ergreifen und musste zudem hilflos zuschauen, wie die Briten einen Staat gegen den anderen ausspielten.
 
Ohne eigene Einkünfte war der Kongress ganz auf das finanzielle Wohlwollen der Staaten angewiesen. In der Krise blieben ihre Beiträge jedoch weit hinter den Erfordernissen zurück, und einige Parlamente stellten die Zahlungen ganz ein. Andererseits trug der Kongress die Hauptverantwortung für die während des Unabhängigkeitskrieges angehäuften Staatsschulden. Seine Kreditwürdigkeit hing davon ab, dass er zumindest die Zinsverpflichtungen gegenüber den in- und ausländischen Gläubigern erfüllte. Ende 1786 war selbst dies nicht mehr gewährleistet, und dem Kongress drohte die völlige Zahlungsunfähigkeit.
 
Auf der anderen Seite wuchs die Unzufriedenheit mit den Staaten, die angeblich »die Demokratie zu weit trieben«. Die jährlichen Wahlen bewirkten häufig wechselnde Mehrheiten, die eine stetige Regierungstätigkeit unmöglich machten. Unter diesen Umständen nimmt es fast wunder, dass doch eine Reihe konstruktiver Leistungen erzielt wurden. Das trifft zum Beispiel auf die von Jefferson formulierte Bill for Establishing Religious Freedom zu, die das Parlament von Virginia 1786 annahm. Durch die rechtliche Gleichstellung aller christlichen Glaubensgemeinschaften und das Verbot, sie mit Steuergeldern zu fördern, verwirklichte dieses Gesetz erstmals die strikte Trennung von Kirche und Staat.
 
Shays' Rebellion als Anstoß für die Verfassungsrevision
 
Am heftigsten wurde über den richtigen Weg zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise gestritten. Einige Parlamente gaben Papiergeld aus, um den Druck der öffentlichen und privaten Schulden zu lindern. Dabei nahmen sie einen inflationären Wertverlust in Kauf, der die Gläubiger schädigte und heftige Beschwerden über die Verletzung des Rechts auf Eigentum auslöste. Andere Parlamente wälzten die Lasten der Krise durch eine harte Sparpolitik auf die Masse der Farmer ab und beschworen die Gefahr sozialer Unruhen herauf. Im westlichen Massachusetts griffen Farmer, deren Besitz von Zwangsversteigerung bedroht war, im Herbst 1786 zur Selbsthilfe. Sie legten die Kreisgerichte lahm und versuchten, ein staatliches Waffenlager zu erobern. Die Protestbewegung konnte im Frühjahr 1787 durch den Einsatz von Milizen aus der Küstenregion niedergeschlagen werden. Viele Amerikaner betrachteten diesen Aufstand, der nach Daniel Shays, dem Kopf der insgesamt 14 Anführer, Shays' Rebellion genannt wurde, jedoch als Anzeichen dafür, dass die Union in Anarchie und Chaos zu versinken drohte.
 
Nachdem alle Bemühungen um eine Reform der Articles of Confederation am Zwang zur Einstimmigkeit gescheitert waren, griff man als letzten Rettungsanker die Idee eines Verfassungskonvents auf, die Alexander Hamilton und James Madison — beides enge Vertraute Washingtons — schon seit längerem propagiert hatten. Aus den Erfahrungen im Kongress und in ihren Heimatparlamenten schlossen sie, dass man ein Regierungssystem nicht allein auf die Tugend und Frömmigkeit der Bürger aufbauen könne. Virtue und religion müssten vielmehr ergänzt werden durch institutionelle Heilmittel gegen die negativen Eigenschaften der menschlichen Natur und gegen die Gebrechen, die der republikanischen Staatsform innewohnten.
 
Der drohende Staatsbankrott und Shays' Rebellion schufen ein Meinungsklima, in dem solche Gedanken erstmals Gehör fanden. Über ein von Hamilton arrangiertes Treffen in Annapolis im September 1786, an dem Abgesandte aus fünf Staaten teilnahmen, führte der Weg zum Verfassungskonvent von Philadelphia, auf dem alle Staaten außer Rhode Island vertreten waren. Nach dem Willen der Parlamente der Einzelstaaten sollten die von ihnen entsandten Delegierten lediglich die Articles of Confederation reformieren. Schon kurz nach der Eröffnung des Konvents im Mai 1787 entschieden sich die Teilnehmer jedoch für einen völligen konstitutionellen Neubeginn.
 
 Die Entstehung und Annahme der Bundesverfassung 1787/88
 
Unter dem Vorsitz von George Washington berieten die 55 Abgeordneten fünf Monate lang in der brütenden Hitze der Hauptstadt Pennsylvanias. Es herrschte weitgehender Konsens darüber, dass die Union eine handlungsfähige Zentralregierung benötigte, die den anstehenden Problemen und den Zukunftsaufgaben gerecht werden konnte. Dennoch brachten Meinungsverschiedenheiten in Einzelfragen den Verfassungskonvent mehrfach an den Rand des Scheiterns. Vier Problemkreise verwoben sich in der Debatte zu einem komplizierten Geflecht: Das Verhältnis zwischen Staaten und Zentralregierung, die Repräsentation von großen und kleinen Staaten im Parlament, die Machtverteilung innerhalb der Zentralregierung und der Interessenausgleich zwischen Norden und Süden.
 
Im neuen föderalen System sollten die Verfassung und die Gesetze der Union Vorrang haben. Die Bundesregierung durfte Einfuhrzölle und Steuern erheben sowie den Handel zwischen den Staaten und mit dem Ausland regulieren. Damit waren die Voraussetzungen für den einheitlichen Binnenmarkt und eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik geschaffen. Für den Verlust an Souveränität wurden die Staaten mit der Einrichtung des Senats entschädigt, über den sie Einfluss auf Gesetzgebung und Außenpolitik nehmen konnten. Im Repräsentantenhaus waren die Staaten nach ihrer Bevölkerungszahl, in der zweiten Kammer dagegen gleichmäßig mit je zwei Senatoren vertreten. Dieser Kompromiss überbrückte die Kluft zwischen den kleinen und großen Staaten.
 
Bei der Konstruktion der Bundesregierung ließ sich der Konvent vom Prinzip der checks and balances leiten: Eine unabhängige Exekutive und Judikative sollten der legislativen Gewalt Grenzen setzen, um das federal government, die Bundesregierung, als Ganzes im Gleichgewicht zu halten. Der Präsident erhielt eine starke Stel- lung, weil er — wenn auch indirekt über das Wahlmännergremium (Electoral College) — vom Volk gewählt wird und durch ein suspensives Veto, mit dem das Zustandekommen eines Gesetzes so lange verzögert werden kann, bis das Parlament seinen Beschluss mit Zweidrittelmehrheit wiederholt hat, in die Gesetzgebung eingreifen kann. Die Machtfülle, über die er als Regierungschef, Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte verfügt, wurde dadurch gemindert, dass seine Amtszeit auf vier Jahre (mit der Möglichkeit der Wiederwahl) begrenzt wurde und er eine Reihe von Befugnissen mit dem Kongress teilen musste. So benötigte er nun für den Abschluss von Verträgen und für die Besetzung wichtiger Ämter die Zustimmung des Senats, und das Recht zur Kriegserklärung blieb ganz dem Kongress vorbehalten. Das Oberste Bundesgericht (Supreme Court) sollte für einheitliche Rechtsprechung sorgen und als Hüter der Verfassung dienen. Die drei Gewalten sollten sich nicht gegenseitig lähmen, sondern sich durch Wettbewerb zu höheren Leistungen für das Gemeinwohl anspornen.
 
Der Interessenkonflikt zwischen Nord- und Südstaaten wurde entschärft, indem man die Fragen der Repräsentation und der Besteuerung miteinander verknüpfte. Da im Süden weniger Weiße lebten als im Norden, befürchteten die Südstaatler, im Kongress ständig mit einer sklavereifeindlichen Mehrheit konfrontiert zu werden. Deshalb forderten sie, dass bei der Berechnung der Sitze im Repräsentantenhaus drei Fünftel der versklavten Afroamerikaner mitgezählt wurden und die Sklaveneinfuhr mindestens für weitere 20 Jahre legal blieb. Im Gegenzug erklärten sie sich bereit, entsprechend mehr direkte Steuern zu zahlen. Die Hinnahme dieser «Dreifünftelklausel« durch die Nordstaatler ebnete den Weg zur Unterzeichnung der Verfassung am 17. September 1787. Drei Gegenstimmen ließen jedoch bereits erkennen, dass die geplante grundlegende Neuordnung auf erheblichen Widerstand stoßen würde.
 
Die Ratifizierungsdebatte
 
Um der Verfassung unanfechtbare Legitimität zu verleihen, hatte der Philadelphiakonvent ein Ratifizierungsverfahren vorgesehen. Abweichend von den Articles of Confederation war beschlossen worden, dass die Zustimmung von neun der dreizehn Staaten genügte. Entscheiden sollten eigens gewählte Ratifizierungskonvente, von denen man — im Gegensatz zu den Parlamenten — eine unvoreingenommene Prüfung des Entwurfs erwartete. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen hing das Schicksal der Verfassung in der öffentlichen Debatte am seidenen Faden. Rasch bildeten sich zwei politische Lager, die mit großem publizistischem Aufwand um die Gunst der Wähler kämpften. Die Befürworter des Verfassungsentwurfs nannten sich Federalists (Föderalisten) und stempelten ihre Widersacher als Antifederalists ab. Dieses negative Etikett blieb an den Kritikern hängen, obwohl diese sich als Verteidiger des »wahren« republikanischen Föderalismus verstanden.
 
Die Federalists hatten ihre Hochburgen in den Städten und Küstenregionen, während die Antifederalists die meiste Unterstützung im agrarischen Hinterland fanden. Im Wesentlichen handelte es sich aber um eine ideologische Konfrontation. Die Verfassungsgegner hielten die »Ideen von 1776« gegen elitäres Gedankengut und Zentralismus hoch. Sie warfen dem Konvent vor, er habe seine Befugnisse überschritten und ein American Empire geschaffen, das die Selbstständigkeit der Staaten über kurz oder lang völlig beseitigen werde. Dagegen priesen die Federalists ihr »teils nationales, teils föderales« Regierungssystem als innovativ und fortschrittlich. Große Beachtung fand eine Serie von 85 Essays, die Hamilton, Madison und John Jay unter dem Pseudonym »Publius« in New Yorker Zeitungen veröffentlichten und die im Frühjahr 1788 als »The Federalist« in Buchform erschienen. Während Hamilton und Jay die wirtschaftlichen und militärischen Vorteile einer festen Union darlegten, entwickelte Madison eine originelle Theorie der »ausgedehnten Republik«: Je größer der Bundesstaat werde, desto unwahrscheinlicher sei es, dass sich eine geschlossene Mehrheit zusammenfinde, von der Gefahr für die Rechte der Minderheit ausgehen könnte. Eine weiträumige föderative Republik sei also bestens geeignet, die Energien, die den unvermeidlichen Interessengegensätzen innewohnten, konstruktiv zu nutzen.
 
Mit solchen Argumenten und mit dem Versprechen, die fehlende Grundrechteerklärung nachzuliefern, gelang es den Federalists, bis zum Sommer 1788 genügend Staaten zur Zustimmung zu bewegen. Die Ratifizierungsdebatte wurde begleitet von einer Welle von Feierlichkeiten, die ihren Höhepunkt in den großen Bundesparaden (federal processions) von Philadelphia und New York City im Juli 1788 fand. Die starke Beteiligung von Handwerkern und Kaufleuten unterstrich, dass die gewerblich engagierten Bevölkerungskreise die größten Hoffnungen mit der konstitutionellen Neuordnung verbanden. In den Festumzügen manifestierte sich darüber hinaus ein amerikanisches Nationalbewusstsein, das auf verbindenden Werten und Idealen gründete. Die nahezu sakrale Verehrung der Gründungsdokumente — Unabhängigkeitserklärung und Verfassung — war eine frühe Erscheinungsform der amerikanischen civil religion, einer konfessionsübergreifenden bürgerlichen Religion im Dienste der nationalen Einheit. Die Darstellung George Washingtons als Steuermann des neuen Staatsschiffes kam zudem einer öffentlichen Akklamation zum Präsidenten gleich.
 
Nach dem Zusammentritt des neu gewählten Kongresses und der feierlichen Amtseinführung Washingtons am 30. April 1789 in New York City formulierten die Abgeordneten und Senatoren auf Madisons Drängen hin einen Grundrechtekatalog. Zehn Artikel fanden die Zustimmung der Staaten und wurden im Dezember 1791 als Amendments an die Verfassung angehängt. Diese Bill of Rights sollte die Bürger und die Staaten gegen die bedrohlich erscheinende Machtfülle der Bundesregierung schützen. Sie trug ganz wesentlich dazu bei, die Opposition in den Verfassungskonsens einzubinden. Das Bekenntnis der Amerikaner zu den fundamentalen Prinzipien der Verfassung schloss aber nicht aus, dass sie schon bald heftig darüber stritten, wie diese Prinzipien am besten zu verwirklichen seien.
 
 Der Aufbau des nationalen Regierungssystems (1789—1800)
 
Die Annahme der Verfassung und der Sieg bei den ersten Bundeswahlen gaben den Federalists Gelegenheit, die neuen Institutionen mit Leben zu erfüllen. Den ruhenden Pol in dieser Zeit, die von den Revolutionen und Kriegen in Europa überschattet war, bildete George Washington, dem schon zu Lebzeiten eine nahezu mythische Verehrung zuteil wurde. Die zentrale Figur in seinem Kabinett war Alexander Hamilton, der als Finanzminister (Secretary of the Treasury) das Finanzwesen der Union auf eine sichere Grundlage stellte. Kernstück seines Programms war die Konsolidierung der Kriegsschulden: Zusätzlich zur auswärtigen und inneren Schuld der Union übernahm die Bundesregierung auch sämtliche Schulden der Einzelstaaten. Das Vertrauen der Gläubiger gewann Hamilton durch die Zusage, die Schuldverpflichtungen zum Nennwert anzuerkennen und die Zinszahlung in Hartgeld zu leisten. Das unabhängige Einkommen, das die Bundesregierung hierfür benötigte, verschaffte sie sich durch nationale Einfuhrzölle. Um die finanziellen Transaktionen zu koordinieren, gründete der Kongress auf Vorschlag Hamiltons 1791 die Bank of the United States in Philadelphia, wohin die Regierung 1790 umgezogen war. Die Vollendung des Finanzprogramms, das besonders im Süden als einseitige Begünstigung der Handels- und Kapitalinteressen empfunden wurde, erkaufte Hamilton mit dem Zugeständnis, die in der Verfassung vorgesehene neue Hauptstadt weiter nach Süden in ein der Bundesgewalt unterstelltes Gebiet am Potomac River (District of Columbia) zu verlegen. Im November 1800 erfolgte der Umzug an diesen Ort, der den Namen des im Jahr zuvor verstorbenen ersten Präsidenten Washington erhielt.
 
Die republikanische Opposition
 
Im Streit um die Bank der Vereinigten Staaten formierte sich eine Oppositionspartei, an deren Spitze paradoxerweise zwei Männer aus dem engsten Beraterkreis Washingtons traten. Außenminister Thomas Jefferson und der Sprecher des Repräsentantenhauses, James Madison, hielten das Ideal eines Republikanismus hoch, der die Bedürfnisse des einfachen Mannes und die Rechte der Einzelstaaten stärker berücksichtigte. Hamiltons zentralistische Bestrebungen verurteilten sie als verfassungswidrig, und den bescheidenen zeremoniellen Glanz, den die Federalists verbreiteten, deuteten sie als Vorboten einer monarchischen Reaktion. Die Partei der Republicans (Republikaner) vereinte ehemalige Antifederalists und enttäuschte südstaatliche Pflanzer mit Angehörigen der städtischen Mittel- und Unterschichten, die sich für die Ideen der Französischen Revolution begeisterten. Das dramatische Geschehen in Europa polarisierte die Innenpolitik und stellte Regierung und Kongress vor schwierige außenpolitische Entscheidungen.
 
Rückwirkungen der Französischen Revolution
 
Die Amerikaner begrüßten die Erhebung des französischen Volkes zunächst fast einhellig als eine Fortsetzung des eigenen Freiheitskampfes. Nach der Hinrichtung des französischen Königs Ludwig XVI. im Januar 1793 begannen sich die Geister jedoch zu scheiden. Die Federalists sahen in ihren Gegnern »Jakobiner«, die sich von gefährlichen »gleichmacherischen« Prinzipien leiten ließen. Umgekehrt unterstellten die Republicans den Federalists die Absicht, die Verfassung umstürzen und eine Monarchie einführen zu wollen. Washington, der Anfang 1793 einstimmig im Amt bestätigt worden war, galt ihnen bald als naives Werkzeug in den Händen volksfeindlicher »Monokraten«.
 
Der europäische Krieg — der 1. Koalitionskrieg (1792—97) — heizte den Parteienstreit weiter an, weil die Republicans für die französische »Schwesterrepublik« Partei ergriffen, während den Federalists an guten Beziehungen zur dominierenden Seemacht Großbritannien gelegen war. Entgegen den Erwartungen der französischen Regierung, die auf das Bündnis aus dem Jahr 1778 pochte, entschied sich Washington im April 1793 für einen Neutralitätskurs, den Außenminister Jefferson bis zu seiner Demission Ende 1793 mit trug. Im Jahr darauf handelte John Jay als Sonderbotschafter Washingtons in London einen Vertrag aus, der die Gefahr einer militärischen Konfrontation abwendete. Die Republicans übten jedoch heftige Kritik an den Zugeständnissen, die Jay hatte machen müssen, und brandmarkten den Vertrag als Kapitulation vor Großbritannien. Nur schwer gelang es der Regierung, im Kongress eine Mehrheit für den Vertrag zu finden — im Unterschied zu dem für die USA vorteilhaften Vertrag mit Spanien 1795 (Pinckney's Treaty). Vor diesem Hintergrund lehnte Washington eine erneute Kandidatur für die Präsidentschaft ab. In seiner Abschiedsbotschaft (Farewell Address) vom September 1796 warnte er die Landsleute vor dem von ausländischen Mächten geschürten »Parteiengeist«, der das Überleben der Nation gefährde. Die Vereinigten Staaten sollten mit Europa so viel Handel wie möglich treiben, sich aber nicht in europäische Händel verstricken und Bündnisse nur im Notfall und auf Zeit schließen.
 
Die Beziehungen zu den Indianern regelte Washington nahezu in eigener Regie. Einige Stämme erkannten ihn als »großen Vater« an und schlossen Verträge mit ihm ab; andere widersetzten sich den vordringenden Siedlern und suchten Rückhalt bei den Briten in Kanada. Nach einigen demütigenden Niederlagen amerikanischer Truppen befahl Washington 1794 General »Mad Anthony« Wayne, den Souveränitätsanspruch der Union im Nordwestterritorium durchzusetzen. In der Schlacht von Fallen Timbers errang Wayne einen entscheidenden Sieg über die Stämme des Ohiotals und zwang sie 1795 im Frieden von Greenville, weiteres Territorium zur Siedlung freizugeben. Als Gegenleistung sagten die Vereinigten Staaten jährliche Geldzahlungen zu und verzichteten auf den Anspruch, Land durch Eroberung zu erwerben.
 
John Adams und der »Quasikrieg« mit Frankreich
 
In der Wahl von 1796 setzte sich Vizepräsident John Adams knapp gegen Jefferson durch, der nun eine feste Parteiorganisation aufbaute. Die Stimmung war den profranzösischen Republicans nicht mehr günstig, denn das Pariser Direktorium hatte aus Protest gegen den Jay-Vertrag das Bündnis von 1778 gekündigt und brach 1797 sogar die diplomatischen Beziehungen zu den USA ab. Daraufhin entsandte Präsident Adams eine Verhandlungsdelegation nach Paris, die den Konflikt über die Bündnisverpflichtungen beilegen sollte. Der französische Außenminister Charles Maurice de Talleyrand verlangte jedoch durch Agenten (die in den amerikanischen Dokumenten als X, Y und Z geführt wurden) die Zahlung einer stattlichen Summe, bevor er überhaupt Gespräche führen wollte. Als diese Demütigung in Amerika bekannt wurde, breitete sich eine regelrechte Kriegshysterie aus. Die Flotten beider Länder führten seit Frühjahr 1798 einen »Quasikrieg« in Form von Kaperungen und kleineren Seegefechten. Adams war aber klug genug, eine formelle Kriegserklärung an Frankreich wegen der »XYZ-Affäre« zu vermeiden. Stattdessen schickte er 1799 gegen den Rat seiner Parteifreunde eine neue Delegation nach Paris. Ihr gelang es bis Oktober 1800, das umstrittene Bündnis im gegenseitigen Einvernehmen zu lösen und das Verhältnis zu Frankreich fürs Erste zu bereinigen.
 
Im Vorfeld der Wahlen von 1800 versäumten die Federalists durch Unterdrückungsmaßnahmen gegen die Opposition und interne Querelen die Gunst der Stunde. Erbittert über die Pressepolemiken der Republicans, verabschiedete die Kongressmehrheit 1798 vier Gesetze, die den »inneren Feind« mundtot machen sollten. Diese Alien and Sedition Acts kombinierten die Beschneidung der Rechte von Neueinwanderern mit verschärften Beleidigungs- und Verleumdungsbestimmungen. Geld- und sogar Haftstrafen drohten einem jeden, der »falsche, skandalöse oder böswillige« Nachrichten über die Regierung in Umlauf brachte. Auf Initiative Jeffersons und Madisons verabschiedeten die Parlamente von Virginia und Kentucky Protestresolutionen, die das Vorgehen des Kongresses für verfassungswidrig erklärten und den Einzelstaaten das Recht zusprachen, die Durchführung der Gesetze zu verhindern.
 
Der Machtwechsel von 1801
 
Die Erregung über die Einschränkung der Grundrechte allein hätte nicht ausgereicht, um die Machtposition der Federalists zu erschüttern. Hinzu kam der selbstzerstörerische Konflikt zwischen Präsident John Adams und Alexander Hamilton, der seit seinem Ausscheiden aus der Regierung 1795 hinter den Kulissen die Fäden zu ziehen suchte. Durch seine Intrigen und seine öffentliche Kritik an der »schwächlichen« Politik des Präsidenten spaltete er die Federalists. Dadurch büßte Adams bei den Wahlen von 1800 alle Chancen auf eine zweite Amtszeit ein. Sein Kontrahent Jefferson erhielt aber im Wahlmännerkolleg genauso viele Stimmen wie der New Yorker Vizepräsidentschaftskandidat Aaron Burr. Laut Verfassung lag die Entscheidung nun beim Repräsentantenhaus, das nach Staaten abzustimmen hatte. Da Burr nicht freiwillig verzichtete, konnte Jefferson erst im 36. Wahlgang die notwendigen zehn Staaten hinter sich vereinen. Entgegen allen Befürchtungen, die der äußerst harte Wahlkampf geweckt hatte, vollzog sich der Machtwechsel im März 1801 geordnet und friedlich. Jefferson betonte in seiner Antrittsrede die gemeinsamen Überzeugungen und Prinzipien: »We are all Republicans, we are all Federalists« (Wir sind alle Republikaner, wir sind alle Föderalisten). Damit hatte die Verfassung eine weitere wichtige Bewährungsprobe bestanden.
 
 Die Epoche der »Jeffersonian Democracy« (1801—15)
 
Der Aufstieg der Republicans gewährleistete die Fortsetzung der politischen Reformen, von denen die allmähliche Ausweitung des Wahlrechts auf alle erwachsenen weißen Männer die wichtigste war. Als nationale Partei konnten sich die Federalists von der Niederlage bei den Wahlen von 1800 nicht mehr erholen. Auf Bundesebene fiel ihre Stimme nur noch im Supreme Court ins Gewicht, dessen Vorsitzender John Marshall vor Konflikten mit dem Kongress und dem Präsidenten nicht zurückscheute. 1803 nahm er die Klage eines Friedensrichters zum Anlass, ein Kongressgesetz teilweise für verfassungswidrig zu erklären. Mit diesem Spruch im Fall Marbury gegen Madison wendete er das richterliche Überprüfungsrecht (judicial review) erstmals auf Bundesebene an. Die Praxis der Verfassungsrechtsprechung sollte fortan den Lauf der amerikanischen Geschichte erheblich beeinflussen. Unter Marshall fungierte das Oberste Gericht bis 1835 als Regulativ gegen einen übermäßigen Partikularismus, der die Interessen der Staaten ohne Rücksicht auf die Belange der Union verfolgte.
 
Die Präsidentschaft Thomas Jeffersons und der Louisiana Purchase
 
Jeffersons achtjährige Amtsführung brachte allenfalls eine Akzentverschiebung. In der Außenpolitik knüpfte er an WashingtonsNeutralitätskurs an und erneuerte die Warnung vor entangling alliances (verstrickende Allianzen) mit europäischen Mächten. Der ungehinderte Handel mit allen Nationen entsprach dagegen durchaus den materiellen Interessen der USA. Aufgrund des großen Bedarfs an Nahrungsmitteln, den die Napoleonischen Kriege erzeugten, stiegen die Agrarexporte nach Europa und in die Karibik stark an. Jefferson und sein Finanzminister Albert Gallatin nutzten die Zolleinkünfte und den Erlös der Landverkäufe im Westen, um den Bundeshaushalt auszugleichen und die Staatsverschuldung zu reduzieren. Der Kongress senkte die Steuern und verringerte die Armee auf 3300 Mann. Die meisten Kriegsschiffe ließ Jefferson außer Dienst stellen; einige Fregatten beorderte er jedoch ins Mittelmeer, um die arabischen Piraten zu bekämpfen, denen die USA bis dahin »Schutzgelder« hatten zahlen müssen.
 
Jefferson schwebte ein agrarisches Empire of Liberty vor, ein Amerika der unabhängigen, freiheitsliebenden Pflanzer, Farmer und Handwerker. Der Verwirklichung dieser Vision diente vor allem die Erschließung des Westens, die nun — gewissermaßen als Gegengewicht zur beginnenden Industrialisierung — zügig vorangetrieben wurde. Kentucky und Tennessee, die 1792 beziehungsweise 1796 in die Union aufgenommen worden waren, erlebten einen Zustrom von Siedlern, der ihre Bevölkerung bis 1820 auf eine Million anwachsen ließ. Ebenso rasch schritt die Entwicklung im Nordwestterritorium voran, wo 1803 mit Ohio der erste Staat entstand.
 
Als sich andeutete, dass Spanien die Kolonie Louisiana an Frankreich zurückgeben würde, fasste Jefferson die Eroberung von New Orleans und sogar ein Bündnis mit Großbritannien ins Auge. Vor dem Hintergrund des wieder aufflammenden Krieges in Europa bot Napoléon Bonaparte aber im April 1803 den Amerikanern nicht nur New Orleans, sondern ganz Louisiana, das damals bis zu den Rocky Mountains und an die kanadische Grenze reichte, für 15 Millionen Dollar zum Kauf an. Er benötigte Geld für seine Rüstungen, und Jefferson griff trotz verfassungsrechtlicher Bedenken sofort zu. Der Senat hieß den Erwerb von Louisiana (Louisiana Purchase), der das Staatsgebiet der USA auf einen Schlag verdoppelte, nachträglich mit großer Mehrheit gut. Bestätigt wurde Jeffersons Vorgehen auch durch die unangefochtene Wiederwahl im November 1804. Nur die Federalists in Neuengland übten heftige Kritik. Die Südstaatler profitierten hingegen in besonderer Weise, weil sich das Mississippital sehr gut für den Baumwollanbau eignete. Die Hafenstadt New Orleans stand bald in dem zweifelhaften Ruf, über den größten Sklavenmarkt der USA zu verfügen.
 
Der »zweite Unabhängigkeitskrieg« gegen Großbritannien
 
Obwohl Jefferson und Außenminister Madison peinlich genau auf die Wahrung der Neutralität bedacht waren, gerieten die USA immer mehr zwischen die Mühlsteine der britisch-französischen Auseinandersetzungen innerhalb der Koalitionskriege. Sowohl Napoleons Kontinentalsperre als auch die britische Gegenblockade beeinträchtigten den Handel der Neutralen. Als schlimmste Demütigung wurde das »Matrosenpressen« der Briten empfunden, die angebliche britische Deserteure von gekaperten amerikanischen Schiffen entführten. Um die Europäer zur Beachtung der Neutralitätsrechte zu zwingen, beschloss der Kongress Ende 1807 einen vollständigen Ausfuhrstopp. Anstatt jedoch Briten oder Franzosen ernsthaft zu beeindrucken, schädigte dieses Embargo die amerikanischen Farmer und Pflanzer und verleitete viele Kaufleute zum Schmuggel mit Kanada und den Karibikinseln. Politisch behielten die Republicans trotzdem das Heft in der Hand, wie der reibungslose Übergang der Präsidentschaft von Jefferson auf Madison Anfang 1809 zeigte. Madison musste jedoch die Wirkungslosigkeit des Embargos eingestehen, und der Kongress hob das Gesetz wieder auf.
 
Während Napoleon Entgegenkommen signalisierte, hielten die Briten an den illegalen Blockadepraktiken fest. Die wachsende Kriegsstimmung in Washington wurde von westlichen Abgeordneten geschürt, die über die Zusammenarbeit der Briten mit den Indianern an der frontier, der nach Westen vorrückenden Siedlungsgrenze, erbost waren. Die Nachricht von einer Erhebung mehrerer Stämme unter Führung des Shawneehäuptlings Tecumseh kam diesen »Falken« um Henry Clay und John Caldwell Calhoun geradezu gelegen. Unter ihrem Druck stellte Präsident Madison der britischen Regierung im Juni 1812 ein Ultimatum und leitete dem Kongress, ohne lange auf Antwort aus London zu warten, eine Kriegsbotschaft zu. Mit relativ knappen Mehrheiten erklärten daraufhin der Senat und das Repräsentantenhaus Großbritannien den Krieg.
 
Die militärischen Auseinandersetzungen nahmen allerdings einen wesentlich ungünstigeren Verlauf als von den Kriegsbefürwortern vorhergesagt. Weder gelang den hastig aufgestellten Miliztruppen die Eroberung Kanadas oder Floridas, noch konnte die Flotte die britische Küstenblockade brechen. Nach Teilerfolgen im Grenzgebiet zu Kanada und auf den Großen Seen mussten die Amerikaner im Sommer 1814 erleben, dass ein feindliches Flottengeschwader bis nach Washington vordrang und die Regierungsgebäude in Brand setzte. Ein britischer Zangenangriff von Kanada und New Orleans aus drohte die Union sogar in zwei Teile zu spalten.
 
Der Friede von Gent 1814
 
Die amerikanische Schwäche hatte auch innenpolitische Gründe, denn in Neuengland behinderten die Federalists ganz offen die Kriegsanstrengungen der Administration. Inzwischen hatten amerikanische Truppen aber den Vormarsch der Briten aus Kanada bei Albany aufgehalten, und der indianische Widerstand versiegte, als bekannt wurde, dass Tecumseh im Oktober 1813 gefallen war. Auch weltpolitisch ergab sich eine völlig neue Lage: Nach dem Sieg über Napoleon war die britische Regierung an einer Normalisierung ihrer Handelsbeziehungen zu Amerika interessiert. Aus der Einsicht heraus, dass keine Seite mehr in der Lage war, einen entscheidenden militärischen Sieg zu erringen, nahmen Unterhändler beider Seiten im flämischen Gent Gespräche auf. Diese führten an Weihnachten 1814 zu einem Kompromissfrieden, der den Status quo vor Kriegsausbruch wiederherstellte.
 
Die Amerikaner hatten keines ihrer Kriegsziele erreicht, aber die Massen feierten den »zweiten Unabhängigkeitskrieg« dennoch als Sieg. Dem patriotischen Stolz genügten Episoden wie die Verteidigung Baltimores, die den Rechtsanwalt Francis Scott Key zum Verfassen der späteren Nationalhymne »The star-spangled banner« (Das Sternenbanner) inspirierte, oder General Andrew Jacksons Sieg über britische Landungstruppen bei New Orleans im Januar 1815 — zu einem Zeitpunkt, als die Feindseligkeiten offiziell bereits beendet waren. Das wichtigste Ergebnis aus amerikanischer Sicht war die Bestätigung der territorialen Souveränität und Integrität der Vereinigten Staaten. Ferner entfielen die meisten Handelsbeschränkungen, unter denen die Amerikaner seit dem Ausscheiden aus dem britischen Empire gelitten hatten. Innenpolitisch bannte der Friedensvertrag die Gefahr eines Zerfalls der Union, die durch die englandfreundliche Haltung der Federalists heraufbeschworen worden war. Zu den Hauptleidtragenden des Krieges zählten dagegen die Indianer, deren Bündnis mit den Briten nur zu Niederlagen und weiteren Landabtretungen geführt hatte.
 
Prof. Dr. Jürgen Heideking
 
Weiterführende Erläuterungen finden Sie auch unter:
 
Vereinigte Staaten von Amerika (1815 bis 1854): Expansion von Meer zu Meer
 
Grundlegende Informationen finden Sie unter:
 
Amerikanische Revolution (1776 bis 1783): Das Streben nach Glück
 
 
Die Amerikanische Revolution und die Verfassung. 1754-1791, herausgegeben von Angela Adams und Willi Paul Adams.München 1987.
 
The Early republic, 1789-1828, herausgegeben von Noble E. Cunningham. Columbia, S. C., 1968.
 
Everyday life in the early republic, herausgegeben von Catherine E. Hutchins. Winterthur, Del., 1994.
 Hamilton, Alexander, u. a.: Die Federalist-Artikel. Politische Theorie und Verfassungskommentar der amerikanischen Gründerväter, herausgegeben von Angela Adams und Willi Paul Adams.Aus dem Englischen. Paderborn u. a. 1994.
 Heideking, Jürgen: Die Verfassung vor dem Richterstuhl. Vorgeschichte und Ratifizierung der amerikanischen Verfassung 1787-1791. Berlin u. a. 1988.
 Nolte, Paul: Der Durchbruch der amerikanischen Marktgesellschaft: Wirtschaft, Politik und Kultur in der Frühen Republik, in: Historische Zeitschrift, 259. Band München 1994.
 
Thomas Jefferson. Historische Bedeutung und politische Aktualität, herausgegeben von Hartmut Wasser u. a. Paderborn u. a. 1995.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • Jefferson —   [ dʒefəsn],    1) Blind Lemon, amerikanischer Bluesmusiker, * Wortham (Texas) 1897, ✝ Chicago (Illinois) 1930; trat ab 1920 in den Südstaaten der USA als Sänger und Gitarrist hervor und gilt als einer der populärsten Vertreter des archaischen… …   Universal-Lexikon

  • Adams —   [ ædəmz],    1) Ansel, amerikanischer Fotograf, * San Francisco 20. 2. 1902, ✝ Monterey Peninsula (Calif.) 22. 4. 1984; ursprünglich Konzertpianist, seit 1927 Berufsfotograf. Seine Fotos amerikanischer Landschaften, veröffentlicht in Bildbänden …   Universal-Lexikon

  • Evangelikalismus — Billy Graham 1954 in Duisburg Der Evangelikalismus (vom englischen evangelicalism) ist eine theologische Richtung innerhalb des Protestantismus, die auf den deutschen Pietismus, den englische …   Deutsch Wikipedia

  • Großbritannien — (Great Britain, hierzu Karte »Großbritannien«), die große, England, Wales und Schottland umfassende Insel, ein Name, der bei der Vereinigung Schottlands mit England zu Einem Reich (6. Mai 1707) wieder geltend gemacht wurde, im Gegensatz zu… …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Spanien [3] — Spanien (Gesch.). I. Vorgeschichtliche Zeit. Die Pyrenäische Halbinsel war den Griechen lange unbekannt; als man Kunde von dem Lande erhalten hatte, hieß der östliche Theil Iberia, der südöstliche od. südwestliche Theil jenseit der Säulen… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Frankreich — (lat. Franco Gallia, franz. la France; hierzu die Übersichtskarte »Frankreich« und Karte »Frankreich, nordöstlicher Teil«), Republik, eins der Hauptländer Europas, erstreckt sich zwischen 42°20 bis 51°5 nördl. Br. und 4°48 westl. bis 7°39 östl. L …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Frankreich [3] — Frankreich (Gesch.). I. Vom Anfang der geschichtlichen Zeit bis zum Ende der römischen Herrschaft, 486 v. Chr. Die ersten Bewohner des heutigen F s waren Celten (s.d.), von den Römern Gallier genannt; nur einzelne Theile des Landes wurden zu der… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Großbritannien [2] — Großbritannien (Gesch.). I. Von der Erhebung des Hauses Hannover auf den englischen Thron bis zu den Französischen Revolutionkriegen 1714–1793. Im Jahre 1707 waren die Reiche England u. Schottland durch einen Parlamentsbeschluß unter dem Namen G …   Pierer's Universal-Lexikon


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